Polyethylen ist ein durch Polymerisation von Ethenmolekülen erzeugter thermoplastischer Faserrohstoff. Das Material kann durch Vernetzung höchste Festigkeiten erreichen. Der Schmelz- und Erweichungspunkt liegt relativ niedrig, woraus sich eine gute thermische Schweißbarkeit ergibt. Herausragende Eigenschaften sind die geringe Dichte – leichter als Wasser – mit hoher Chemikalienbeständigkeit. Wasser und Feuchtigkeit werden vom Werkstoff nicht absorbiert und die Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse, Mikroorganismen und Insekten ist sehr gut. Sonnenstrahlung führt zum Abbau durch Zerfall. Das Recycling erfolgt meist thermisch.